Vorstellungsgespräch als Ingenieur*in

Wenn du zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurdest, hast du die erste große Hürde bereits genommen. Nun gilt es, sich richtig darauf vorzubereiten, um der Herausforderung dann möglichst entspannt gegenüberzutreten. Hier bekommst du Empfehlungen, wie du dich vorbereiten solltest und mit welchen Fragen du rechnen kannst. Zusätzlich erfährst du, mit welchen Rückfragen du dich in ein positives Licht rückst.

1. Informationen zum Unternehmen recherchieren

Besonders wichtig ist es, sich im Vorfeld intensiv mit dem Unternehmen auseinander zu setzen, um beim Vorstellungsgespräch alle relevanten Informationen abrufen zu können. Du solltest genau wissen, was für Qualifikationen von dir erwartet werden. Dann kannst du dir nötige Argumente bereitlegen, die deine Eignung darlegen. Du solltest auch flüssig die Fragen beantworten können, warum du genau in diesem Unternehmen arbeiten willst und weshalb du für die Stelle perfekt geeignet bist.

2. Die typischen Fragen im Vorstellungsgespräch

Du solltest dich vor dem Gespräch mit den klassischen Fragen auseinandersetzen und dir einige Stichpunkte notieren, um diese dann leichter parat zu haben. Dies sind die meist gestellten Fragen:

  • Berichten Sie uns über sich!
  • Warum sind Sie der*die Richtige für uns?
  • Ihre Stärken?
  • Ihre Schwächen?
  • Besondere Fähigkeiten?
  • Was hebt Sie von anderen Bewerbern ab?
  • Wie gehen Sie mit Stress um?
  • Wo sehen Sie sich in fünf oder zehn Jahren?
  • Was wollen Sie verdienen?
  • Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
  • Welche Fragen haben Sie an uns?

Die letzte Frage leitet über zum nächsten wichtigen Punkt – den Rückfragen.

3. Die besten Rückfragen

Die Chance für Rückfragen bekommst du auf jeden Fall – und diese Chance solltest du auch nutzen. Mit Rückfragen unterstreichst du dein Interesse, du erfährst mehr über den Job und das Unternehmen und du zeigst, dass du gut vorbereitet bist.

Deshalb solltest du im Vorfeld einige Überlegungen anstellen und dir Notizen machen. Denn es gibt bessere und schlechtere Rückfragen. Frage z.B. nicht, wie viele Mitarbeiter das Unternehmen hat oder wann du das erste Mal Urlaub nehmen kann.

Das hier sind Fragen, die dich weiterbringen:

  • Was bedeutet Erfolg für diese Position?
  • Was könnte mich in diesem Job frustrieren?
  • Was macht die besten Mitarbeiter*innen des Unternehmens aus?
  • Wie sieht der Führungsstil des*der Vorgesetzen aus?
  • Was macht die Unternehmenskultur des Unternehmens aus?
  • Warum arbeiten Sie gerne für das Unternehmen?

Du siehst, mit Rückfragen hast du die Möglichkeit, mehr über die ausgeschriebene Position zu erfahren. Und zwar viel mehr, als in der Stellenanzeige steht – du bekommst Antworten, die „zwischen den Zeilen“ stehen.

In dem Maße, wie du mit kniffeligen Fragen konfrontiert wirst, kannst du auch deinen Gesprächspartnern*innen auf den Zahn fühlen. Mach dir immer bewusst, dass du kein*e Bittsteller*in bist, sondern dass du gut ausgebildet bist und als Ingenieur-Student*in zu einer am Arbeitsmarkt stark nachgefragten Bewerber-Zielgruppe gehörst.

4. Fazit – So rockst du das Vorstellungsgespräch

Zum Vorstellungsgespräch möglichst entspannt und mit einem guten Gefühl zu erscheinen, ist von großem Vorteil. Dann kannst du auf Augenhöhe in die Konversation gehen und einen souveränen Eindruck hinterlassen. Deshalb ist es auch so enorm wichtig, gut vorbereitet zu sein, denn dadurch fühlst du dich sicherer.

/// Wir hoffen, diese Tipps bringen dich in Sachen Bewerbung weiter. Wir drücken dir fest die Daumen!

Dein Team von ingenieur-abschlussarbeit.de

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